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Positives Fühlen und Realitätsgestaltung Teil 1

Positives Fühlen und Realitätsgestaltung Teil 1

Unsere Realität besteht also, aus Informationen - Informationen, die wir selbst erzeugen! Alles, was wir denken und fühlen, wird exakt in unserer Realität verkörpert. Wie Mangelgefühle oder Ängste als Realität widergespiegelt werden. Das gleiche Prinzip gilt für jede andere Information, die wir zu unserer kollektiven Realität beisteuern. Und das gilt auch für die unterschiedlichen Zeiten, auf die sich unserer Informationen beziehen!

Gedanken, welche beispielsweise die Zukunft betreffen, werden auch immer Zukunft bleiben. Wünsche bleiben daher immer Wünsche. Sie gestalten Realität, keine Frage, doch nicht so, wie wir uns das wünschen würden. Wünsche gestalten Ereignisse und Lebensumstände, die in uns erneut den entsprechenden Wunsch erwecken. Wünschen wir uns beispielsweise ein Kind, sehen wir überall Pärchen, die einen Kinderwagen schieben. Löst unser Wunsch dabei in uns Mangelgefühle aus, werden natürlich auch diese widergespiegelt. Es sieht für uns dann so aus, als hätte plötzlich jeder ein Kind – nur wir nicht! Irgendwie will es mit dem Schwangerwerden nicht so recht klappen.

So sieht es mit jedem Wunsch aus. Wir gestalten uns damit Ereignisse, die uns unseren Wunsch erneut spüren lassen. Erfüllt wird er dadurch noch lange nicht! Es sei denn, wir ziehen unsere Wünsche aus der Zukunft in die Gegenwart!!!

Auf diese Weise funktionieren auch die Bestellungen beim Universum. Wünsche werden hier in Bestellungen umfunktioniert, bei denen man davon ausgeht, dass man mit einer kleinen Zeitverzögerung auch kriegt, was man bestellt hat. Das ist der Trick bei dieser Art der Realitätsgestaltung - davon ausgehen, dass man kriegt, was man will. Wie in einem Restaurant, in dem man dem Kellner sagt: „Ich kriege eine Pizza Margherita!“

Auf diese Weise wird aus einem Wunsch, der sich auf die Zukunft bezieht, mit einer kleinen Zeitverzögerung eine Lieferung, die sich auf die Gegenwart bezieht. Wir sagen nicht: „Ich werde kriegen!“ Wir sagen: „Ich kriege die Pizza!“ Das ist Gegenwart!

Leider funktioniert dieser Trick nur so lange, wie wir so tun können, als ob es diesen Bestellservice im Universum tatsächlich gäbe und wir damit davon ausgehen können, dass wir kriegen, was wir schließlich bestellt haben. Es ist eine „So tun als ob“ Methode - so eine Art Spiel, bei dem wir in eine angenommene Realität eintauchen, von der wir wissen, dass sie in Wirklichkeit nicht existiert. Aber wir tun so, als würde sie existieren! Und wir denken und fühlen in diesem Spiel auch, als würde diese Realität existieren. Wir produzieren damit Vorstellungen und Einstellungen, die von unserer tatsächlichen Realität in Form von Ereignissen und Lebensumständen widergespiegelt werden.

Wenn wir also in dieser Spielrealität denken und fühlen, gestalten wir damit die gewünschte Realität. Solange wir mit der Realitätsgestaltung noch herumspielen, und nichts davon abhängig machen, kriegen wir das auch ganz gut hin. Den meisten Menschen gelingt dies jedoch nur, wenn es um Parkplätze oder ähnlich unwichtige Dinge geht. Wird etwas wirklich wichtig, ist ihnen eine Spielrealität zu unsicher. Dann halten sie sich lieber an die Wirklichkeit und lehnen es ab, in einer Spielrealität zu denken und fühlen. Und dann funktioniert dieser schöne Trick mit der Bestellung natürlich nicht mehr.

Ein artverwandter Trick wird in The secret erläutert: Tu so, als hättest du bereits, was du dir wünschst. Wenn du dir ein bestimmtes Auto wünschst, dann fahre in deiner Phantasie bereits in diesem Auto herum. Lenke, schalte, tritt auf die Pedale und hör deine Musik dazu. Erlebe dein Auto mit allen fünf Sinnen so, als hättest du es bereits.

Diese Vorgehensweise ist natürlich ebenfalls ein „So tun als ob“ Trick, um Wünsche, die sich auf die Zukunft beziehen, in die Gegenwart zu holen. Und der Trick funktioniert! Allerdings nur so lange, wie wir in der Lage sind, in dieser Spielrealität zu bleiben. Wird etwas wirklich wichtig, ist uns auch diese Spielrealität zu unsicher, und wir kehren sofort wieder in die Welt des Handelns zurück. Bei allen „So tun als ob“ Methoden liegt hier die Hauptschwierigkeit.

In Trance (ein veränderter Bewusstseinszustand mit nach innen gerichteter Aufmerksamkeit und erhöhter Suggestibilität) ist unser Gehirn sehr viel eher bereit, eine Spielrealität als tatsächliche Realität anzusehen. Zeugnis dafür sind unter anderem Hypnoseshows, in denen einem Probanden beispielsweise suggeriert wird, er sei Tarzan, der sich von Liane zu Liane schwingt.

Aber auch hierbei taucht das gleiche Problem auf, sobald es wirklich wichtig wird. Wir können natürlich nicht ständig in Trance bleiben. Sobald wir im normalen Wachbewusstsein über die Sache nachdenken, sind wir wieder in der Welt des Handelns. Unser zuvor in Trance programmiertes Unterbewusstsein kehrt letztendlich auch wieder zur Welt des Handelns zurück. Wir schaffen es jedoch mit dieser Suggestionstechnik, etwas länger in unserer Spielrealität zu bleiben. Insofern hat diese Methode ebenfalls ihren Stellenwert.

Nachdem ich mich fast zwei Jahrzehnte mit unzähligen Tricks und Methoden zur Realitätsgestaltung befasst hatte, kam ich vor einigen Jahren zu dem Schluss, dass unser Gehirn sich nicht dauerhaft austricksen lässt, wenn es um wirklich wichtige Dinge geht. Es gehört zu unserer menschlichen Natur, dass wir in unserer Phantasie jede erdenkliche Vorstellung durchspielen können. Es gehört jedoch ebenfalls zu unserer Natur, dass wir sofort aufhören mit unserem Spiel, wenn eine Gefahr auftaucht oder etwas sehr Wichtiges zu erledigen ist. Unser Emotionalgehirn beendet dann sofort jedes Spiel und fordert uns zum Handeln auf.

Meine ersten Versuche, eine Realitätsgestaltungsmethode ohne Spielrealität zu finden, bezogen sich darauf, mir klar zu machen, dass ich tatsächlich und wahrhaftig Schöpfer meiner Realität bin und darauf, dass ich mich darauf verlassen kann. Ich arbeitete daran, mein Vertrauen in diese Tatsache zu stärken. Doch so sehr ich mich auch bemühte und trotz unzähliger Beweise in meinem eigenen Leben und in dem meiner zahlreichen Mitstreiter auf diesem Wege, wollte es letztendlich nicht gelingen. Wenn es wirklich brenzlig wurde, schaltete mein Emotionalgehirn wieder auf die Welt des Handelns um. Und so war das auch bei allen anderen.

Ich wollte es viele Jahre nicht wahr haben und wehrte mich auch vehement dagegen, doch letztendlich musste ich einsehen, dass ich auf meinem Weg nicht weiter kam. Mir wurde klar, dass ich bei der Realitätsgestaltung nicht gegen mein Emotionalgehirn kämpfen durfte, denn einen Kampf gegen sich selbst kann niemand gewinnen.

Ich suchte also nach einem Weg, bei dem ich den Drang zum Handeln für mich einsetzen konnte, anstatt ihn bekämpfen zu müssen. Einen Weg, bei dem mein Drang zum Handeln dazu führt, dass ich ganz automatisch die gewünschten positiven Gedanken und Gefühle erzeuge, die dann meine Realität bestimmen. Ich suchte also nach einem Weg, der die spirituelle Welt mit der materiellen Welt verschmelzen lässt.

Ich habe diesen Weg mit dem Positiven Fühlen gefunden, das sich mittlerweile von einer anfänglich einfachen Körperwahrnehmungsmethode zu einem komplexen Glücks- und Realitätsgestaltungskonzept - oder anders ausgedrückt zu einem Lebenskonzept - entwickelt hat. Seit „Das Universum und das Positive Fühlen“ ist mir hier ein entscheidender Durchbruch gelungen. Es ist einfach fantastisch, was mit dem Positiven Fühlen möglich geworden ist! Das Positive Fühlen ist, das Beste, was mir je passiert ist.

Das gesamte Realitätsgestaltungskonzept des Positiven Fühlens ist leider zu komplex, um es in den Glückstipps umfassend darzustellen. Ich werde jedoch versuchen, die wichtigsten Eckpfeiler im Rahmen meiner neuen Glückstippreihe darzustellen, die mit diesem Glückstipp ihren Auftakt gefunden hat.

Grundsätzlich lässt sich das gesamte Konzept in einer einzigen Aussage zusammenfassen: Gib dem Positiven mehr Energie, und du ziehst immer mehr Positives in dein Leben!

So einfach und einleuchtend dieser Satz auch klingen mag, so komplex sind die Hintergründe, wenn man ihn im Einklang mit seinem Emotionalgehirn tatsächlich umsetzen will. Lass dich überraschen, was in diesem Satz alles drin steckt!

Ich freue mich darauf, diese Umsetzung mit dir in den nächsten Monaten gemeinsam in Angriff zu nehmen. (alias Ella Kensington)

 


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