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Realitätsgestaltung Teil 2

Realitätsgestaltung Teil 2: Wie man Probleme bestellt

Hast du schon einmal ein Problem beim Universum bestellt? Nein? Bist du sicher?! Mir ist das schon einmal passiert.

Es war vor ca. zwölf Jahren. Es fing alles damit an, dass ich auf meinen Kontoauszug schaute und feststellte, dass ich offensichtlich etwas kürzer treten muss. Mein Dispo war bis zum Anschlag überzogen, und ich dachte einen verheerenden Gedanken, der von diesem Augenblick an, meine Realitätsgestaltung bestimmen sollte. Der Gedanke lautete: „Ich brauche Geld. Und zwar dringend!“

Dummerweise wusste ich nicht, wo ich das Geld herkriegen sollte. Ich hatte also ein Problem! Da ich mich damals intensiv mit Realitätsgestaltung befasste, und auch schon viele Parkplätze und Ähnliches erfolgreich bestellt hatte, gab ich noch in der Bank beim Kontoauszugsautomaten eine einfache Bestellung auf: „Liebes Universum, ich hätte gerne 10.000 DM.“

Ich wollte nicht unverschämt werden, deshalb bestellte ich nur, was ich wirklich brauchte. Scheinbar hatte ich da oben im Universum trotzdem jemand mit dieser Bestellung verärgert! Ich kam gerade von der Bank nach Hause und parkte meinen Wagen wie immer rückwärts auf meinen Stellplatz vorm Haus. Ich parkte da schon seit vier Jahren und kannte meinen Parkplatz in und auswendig. An diesem Tag jedoch seltsamerweise nicht! Ich ließ meinen Wagen viel zu weit nach hinten rollen und drückte mit meiner Anhängerkupplung das Aluminiumtor des Fahradhäuschens ein, das dort immer schon gestanden hatte. Schaden 1.200 DM!

Mein erster Gedanke war: „Jetzt brauche ich aber wirklich dringend Geld!“

Wenige Minuten später schaltete ich in meiner Wohnung die Waschmaschine ein. Ich drückte den Knopf, und eine kleine Rauchwolke stieg aus dem hinteren Teil der Maschine auf. Die Waschmaschine machte keinen Mucks mehr! Es stellte sich dann später heraus, dass ich eine neue brauchte. Und dazu brauchte ich natürlich wieder einmal Geld! (Ich muss gestehen, dass ich vor dem Einschalten noch kurz gedacht habe: „Also, wenn die jetzt auch noch kaputt geht…“)

Kurz darauf kam meine damalige Frau nach Hause. Ihre ersten Worte, als sie die Wohnung betrat, waren: „Mein Auto ist kaputt! Ich musste es stehen lassen.“

Wir fuhren also noch einmal mit meinem Wagen los und schleppten ihren in die nächste Werkstatt. Später sollte sich herausstellen, dass der Zylinderkopf gerissen war, weil sie bei heißem Motor kaltes Wasser in den Kühler nachgefüllt hatte. (Bitte nicht machen! Die thermischen Spannungen lassen den Zylinderkopf fast immer reißen.) Der Motor hatte durch diesen Riss sein komplettes Kühlwasser verloren und war jetzt Totalschaden = 6.000 DM!

Auf diese Weise passierten noch ein paar kleinere Katastrophen. Was ich damals noch nicht wusste: Die Gesamtsumme all dieser Schäden betrug ziemlich genau 10.000 DM! Fällt dir was auf?!?

Mir ist es damals noch nicht aufgefallen, daher machte ich weiter mit meinen Bestellungen. Ich brauchte ja jetzt noch viel dringender Geld! Jetzt war es wirklich dringend! Da die Bank kein Geld mehr rausrückte, half mir ein sehr lieber Freund aus. Von einem Freund privat Geld leihen zu müssen, machte mir richtig was aus. Ich bestellte daher mit voller Inbrunst endlich mein Geld beim Universum, damit ich mein Privatdarlehen schnellstmöglich wieder zurückzahlen könnte.

Es kam wie es kommen musste: Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir, lächle mein Sohn und sei froh, denn es könnte noch schlimmer kommen. Und ich lächelte, und ich war froh, und es kam viel schlimmer! Neun Monate später verfügte ich noch über 80 DM pro Monat.

Meine Ehe war mittlerweile in die Brüche gegangen und ich erst einmal bei einem Freund untergekommen, da ich mir eine eigene Wohnung nicht mehr leisten konnte. Ich war also mehr als Pleite!

Dann geschah etwas sehr Seltsames: Ich gewöhnte mich an die Pleite! Nach einigen Monaten stellte ich fest, dass ich ja trotz meinen finanziellen Problemen tatsächlich immer noch lebte! Und es ging mir noch nicht einmal richtig schlecht dabei! Klar hätte ich gerne mehr Geld gehabt, aber ich war ehrlich gesagt in meiner Pleite glücklicher, als zuvor während meines Kampfes gegen die Pleite. Ich hatte jetzt keine Geldsorgen mehr, denn ich hatte etwas, was ich zuvor nicht hatte: Ich hatte nichts mehr zu verlieren!

Plötzlich wendete sich das Blatt unerwartete wieder. Ich bekam von allen Seiten Geld! Und es wurde immer mehr! Zu Anfang wollte ich diesen Geldfluss auf keinen Fall unterbrechen. Ich wollte alles so lassen, wie es war, denn offensichtlich musste ich irgendetwas richtig gemacht haben. Nach einiger Zeit hatte ich mich mehr als saniert und meine Neugier wuchs und wuchs. Ich wollte endlich wissen, was zur Pleite und danach zur Fülle geführt hatte.

Nach vielen Gesprächen mit meiner inneren Stimme (genannt Ella) fand ich dann den Grund heraus. Ich hatte damals unbeabsichtigt ein Problem beim Universum bestellt. Und wenn man ein Problem bestellt, dann kriegt man auch prompt eins geliefert!

Um zu verstehen, wie solch eine Problembestellung zustande kommen kann, ist es sinnvoll, sich einmal die allgemeine Definition eines Problems anzuschauen.

Ein Problem haben wir immer dann, wenn die Notwendigkeit, mit der wir etwas brauchen, größer ist als die Wahrscheinlichkeit, dass wir es kriegen werden.

Wenn wir etwas nicht brauchen, haben wir auch kein Problem, wenn wir es nicht kriegen können. Und wenn wir ganz sicher wissen, dass wir etwas kriegen werden, haben wir auch kein Problem, wenn wir es dringend brauchen. Wir kriegen es ja!

Ein Problem haben wir also immer nur dann, wenn die Notwendigkeit größer ist als die Wahrscheinlichkeit!

Bist du immer noch sicher, dass du dir noch nie ein Problem bestellt hast? Dann herzlichen Glückwunsch! Die meisten Menschen, die sich mit Realitätsgestaltung befassen, haben schon einmal die Lösung eines Problems bestellt und dann genau das Gegenteil davon bekommen. Die Probleme wurden nur noch größer!

Daher sei vorsichtig mit dem, was du dir bestellst. Wenn die Notwendigkeit, dass deine Bestellung geliefert wird, größer ist als die von dir empfundene Wahrscheinlichkeit, dann bestellst du dir ein Problem. Und wenn du ein Problem bestellst, kriegst du auch wie gesagt eines geliefert!

Du kannst dir Lösungen bestellen, wenn es kein echtes Problem ist - wenn also die Wahrscheinlichkeit, dass du deinen Wunsch erfüllt bekommst größer ist als die Notwendigkeit. Ist es anders herum, bestellst du wie gesagt ein Problem.

Wenn du nicht nur Parkplätze bestellen willst, bei denen die Wahrscheinlichkeit immer größer ist als die Notwendigkeit (Es sei denn, du hast den Wagen mit Goldbarren voll geladen und willst nicht so weit schleppen! ), sondern auch wirklich bedeutende Dinge, die dir echt am Herzen liegen, dann bietet dir die oben genannte Definition eines Problems zwei Möglichkeiten an.

    1. Du kannst die Notwendigkeit so weit wie möglich reduzieren.

    2. Du kannst die Wahrscheinlichkeit so weit wie möglich erhöhen.

Wenn du es schaffst, dass die Notwendigkeit kleiner wird als die Wahrscheinlichkeit, steht deiner Wunscherfüllung nichts mehr im Wege. Schaffst du es nicht, solltest du in diesem Punkt wirklich unbedingt die Finger von der Realitätsgestaltung lassen!

Nachdem ich so ausführlich beschrieben habe, wie ich mir die Pleite kreiert hatte, möchte ich auch noch kurz ausführen, was danach geschah als der Schalter umgelegt war. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das in meinen Glückstipps überhaupt schreiben soll, denn die meisten meiner Lesen kennen mich nicht persönlich und werden mir das daher schlicht und ergreifend einfach nicht glauben. Aber irgendwann kommt im Leben immer ein Punkt, wo man sich entscheiden muss, zu dem zu stehen, was man erlebt hat, oder den Schwanz einzuziehen und sich zu verstecken. Und das hier ist so ein Punkt!

Ich möchte vorweg schicken, dass ich gut nachvollziehen kann, wenn du mir das jetzt nicht glauben kannst. Hätte ich damals nicht bei Thomas gewohnt, der alles genau miterlebte, würde ich vermutlich heute selbst daran zweifeln, dies wirklich erlebt zu haben. Und jemand anderem würde ich das vermutlich auch nicht glauben. Es war halt einfach unglaublich!

Nachdem ich erkannte, was für meine Pleite und meine Fülle verantwortlich gewesen war, beschloss ich, Seminare über Realitätsgestaltung zu halten. Gleich am nächsten Tag, nachdem ich diesen Beschluss gefasst hatte, lag ein Brief in meiner Post von jemand, der ein Seminar für mich veranstalten wollte. Ich müsste einfach nur kommen, mein Seminar abhalten, und er würde die Teilnehmer besorgen und alles organisieren. Ich fand das klasse und sagte sofort zu.

Natürlich war das noch nicht das Unglaubliche an der Sache. Es konnte genauso gut auch Zufall sein, dass ausgerechnet an dem Tag, an dem ich meinen Beschluss gefasst hatte, jemand einen Brief zu mir losschickte. Und auch der Anruf, den ich dann gleich am nächsten Tag von jemand anderem erhielt, der ebenfalls ein Seminar für mich organisieren wollte, konnte Zufall sein. Zwar ein großer Zufall, aber ausgeschlossen war es nicht.

Als ich am dritten Tag nach Hause kam, sagte mir Thomas schon gleich, als ich zur Tür herein kam, dass schon wieder jemand ein Seminar für mich veranstalten wollte. Ich hatte einen Anruf auf dem AB. Es stellte sich heraus, dass mein Verleger meine neue Telefonnummer an Interessenten herausgegeben hatte. Doch das war nicht ungewöhnlich, denn das hatte er zuvor auch getan, als ich noch ein eigenes Telefon hatte.

Ungewöhnlich war jedoch, dass am vierten Tag erneut ein Anruf auf dem AB war und am fünften auch wieder! Als dann am 17. Tag kein Anruf kam, fing ich an, mir Sorgen zu machen! Ich hatte tatsächlich nach dem ersten Brief 15 Tage lang Anrufe erhalten! Jeden Tag einen! So unglaublich das auch klingen mag. Mittlerweile zweifelte ich nicht mehr daran, dass ich diese Anrufe gestaltet hatte. Doch wieso war an diesem Abend kein Anruf auf dem AB?

Thomas und ich suchten gemeinsam nach einem Fehler, der sich womöglich in meine Realitätsgestaltung eingeschlichen haben könnte. Dann, kurz vor Mitternacht (es war immer noch kein Anruf gekommen!), meinte Thomas, ich solle doch noch einmal sicherheitshalber in meiner Post nachschauen. Und tatsächlich: Ich hatte einen Brief erhalten, wo jemand ein Seminar für mich veranstalten wollte! Der 17. Tag war also gerettet!

Die nächsten drei Tage kam wieder jeden Tag brav ein Anruf. Am 20. Tag beschloss ich dann, dass es genug sein sollte. So viele Seminare konnte ich ja gar nicht machen! Damit sich eine Mundpropaganda aufbauen könnte, sollte ich die Seminare natürlich am gleichen Ort regelmäßig wiederholen. 20 Veranstaltungsorte waren also mehr als genug! Danach kam kein Anruf mehr. Bis heute nicht!

Ich gab in meinem ersten Jahr auf diese Weise insgesamt 49 Seminare! Ich war jedes Wochenende unterwegs und ließ gerade mal Weihnachten, Ostern und Pfingsten aus. Mittlerweile bin ich in dieser Hinsicht etwas ruhiger geworden. Aber meine Erkenntnisse mussten damals einfach unter die Leute. Ich konnte nicht anders!

Ich werde in meinem nächsten Glückstipp über einfache Möglichkeiten berichten, mit denen du die Notwendigkeit runter und die Wahrscheinlichkeit hochfahren kannst. Ich muss jedoch vorab gestehen, dass ich im Rahmen meiner Glückstipps nur sehr einfache Möglichkeiten dazu anbieten kann.

Um die wirklich effektiven Methoden aufzubauen, benötigten wir beim Wochened-Camp fünf komplette Wochenend-Seminare. Aber es hat sich mehr als gelohnt. Die Möglichkeiten, die das Positive Fühlen in Sachen Glückstraining und Realitätsgestaltung bietet, sind schier unglaublich!

Aber genug mit den unglaublichen Geschichten, sonst wirft man mir wieder vor, ich wolle mit meinen Glückstipps „nur“ Werbung machen. Ich bin Unternehmer, und Werbung gehört zum Geschäft. Aber ich will nicht „nur“ Werbung machen. Mein Beruf ist viel mehr als nur ein Beruf, bei dem es ums Geldverdienen geht. Mein Beruf ist eine Berufung, die mich jeden Tag mit Glück und Sinn erfüllt. Und nur, weil die Wahrheit Werbung für mich ist, will ich sie trotzdem nicht verschweigen müssen.

Seit ich das Positive Fühlen entdeckt habe, brennt das Verlangen in mir, die ganze Welt davon erfahren zu lassen. Ich kann einfach nicht anders, denn ich habe das Gefühl, hier etwas gefunden zu haben, was kein zweites Mal auf dieser Welt existiert.

In meinem nächsten Buch „Robin und das Positive Fühlen“, das voraussichtlich im Herbst dieses Jahres erscheinen wird, werden die wichtigsten Erkenntnisse und Methoden aus dem Wochenend-Camp ebenfalls behandelt. Dann kannst du dir selbst ein Bild davon machen, was mit dem Positiven Fühlen tatsächlich möglich ist. Ich freue mich jetzt schon auf die ersten Rückmeldungen fassungsloser Leser! Vielleicht wirst du ja einer dieser Leser sein. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Also dann… Bis zum nächsten Glückstipp. Ich wünsche dir alles Liebe und eine wunderschöne Zeit.      (alias Ella Kensington)

 


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