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Wie bescheuert ist das denn?!

Wie bescheuert ist das denn?!

In dem Film „Ab durch die Hecke“ gibt es eine unglaublich süße und Mitleid erregende Szene, als Hammy, das hyperaktive Eichhörnchen, bis in den innersten Kern seines Wesens verletzt der Schildkröte entgegnet: „Ich bin nicht dumm!“ Diese Szene brachte mich auf eine Idee.

Niemand will dumm oder sogar bescheuert sein oder so auf andere wirken. Wir möchten stattdessen intelligent sein und uns schlau verhalten. Diese beiden Ziele sind seit unserer frühen Kindheit stark in uns verwurzelt und begleiten uns bis ins hohe Alter.

Sobald wir erkennen, dass wir uns gerade bescheuert verhalten und uns zum kompletten Idioten machen, hören wir augenblicklich damit auf. Und wenn wir gleichzeitig sogar noch eine Idee haben, wie wir uns überaus intelligent verhalten könnten, was uns Anerkennung und Erfolg einbringen würde, sind die Weichen zu einem neuen Verhalten endgültig gestellt.

Meine Idee war, diese Prinzipien etwas bewusster zu nutzen, um von unsinnigen und nachteiligen Negativmotivationen loslassen zu können und stattdessen Glück und Erfolg bringende Motivationen annehmen zu können, denn damit könnte man einige Entscheidungsprozesse erheblich beschleunigen. Und so floss diese Vorgehensweise ins Positiv Fühlen Seminar ein und leistet dort so hervorragende Dienste, dass ich sie hier im Online-Kurs ebenfalls anbieten möchte.

Nehmen wir ein Beispiel, um diesen Sachverhalt zu verdeutlichen. Was tut man beispielsweise, wenn man jemand Unterwünschtes loswerden will? Sagen wir mal es ginge um einen Nebenbuhler, der unseren Partner anbaggert. Die meisten Menschen ignorieren diesen Nebenbuhler erst einmal, denn wenn man ihm keine Aufmerksamkeit schenkt, dann geht er ja möglicherweise von selbst wieder. Wenn jedoch die Ignoranz nicht genügt, dann fangen wir normalerweise an, unsere Abneigung etwas offensichtlicher zu zeigen. Wir lehnen diesen Menschen mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck sichtbar ab und machen auf diese Weise deutlich, dass er verschwinden soll. Manche Nebenbuhler gehen dann jedoch immer noch nicht und baggern weiter. Und so kann es sein, dass wir zur nächsten Maßnahme greifen, um diesen Menschen loszuwerden. Wir sagen ihm auf den Kopf zu, dass wir auf seine Anwesenheit keinen Wert legen. Wenn er dann immer noch nicht geht, werden wir vermutlich wütend und greifen ihn verbal an. Einige Menschen werden in dieser Situation sogar handgreiflich, wenn der rein verbale Angriff nichts nützt und der Nebenbuhler trotzdem noch weiter macht. Möglicherweise drohen sie ihm dann sogar mit ernsthafter Gewalt. Wenn das dann auch nichts nützt, werden sie entweder tatsächlich gewalttätig oder schalten auf eine andere Taktik um. Sie zeigen dem eigenen Partner, dass es sie verletzt, wenn er sich weiterhin anbaggern lässt. Sie zeigen also, dass sie darunter leiden. Manche drohen dann auch mit Konsequenzen usw. Du kennst diese Verhaltensweisen sicherlich!

Fassen wir also zusammen: Wenn wir jemand Unerwünschtes loswerden wollen, dann durchlaufen wir im Allgemeinen folgende Maßnahmen: Ignoranz, dezente bis offensichtliche Ablehnung, Wut, verbale oder sogar körperliche Angriffe, Schuldzuweisungen, Leiden.

Doch was tun wir, wenn wir „etwas“ Unerwünschtes loswerden wollen? Es geht also nicht um jemand Unerwünschtes sondern um etwas Lebloses. Einen Gegenstand, der nicht richtig funktioniert, eine Tätigkeit, die uns keinen Spaß macht oder die wir als sinnlos betrachten, einen Lebensumstand, der uns nicht gefällt oder eine Charaktereigenschaft bei unserem Partner, die wir nicht mögen. Was tun wir, wenn wir dieses Unerwünschte loswerden wollen?

Schauen wir uns dies einmal anhand der unerwünschten Charaktereigenschaft unseres Partners an. Was tun wir ganz am Anfang unserer Beziehung, wenn er diese Eigenschaft erkennen lässt? Ganz genau – wir ignorieren sie erst einmal. Vielleicht geht sie ja von selbst wieder, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommt. Wenn sie jedoch nicht geht, müssen wir ihr etwas deutlicher zeigen, dass wir sie nicht mögen. Wir lassen dies dann in unserem Gesichtsausdruck erkennen. Wenn dies jedoch auch nicht genügt, damit diese unerwünschte Eigenschaft von selbst verschwindet, dann kann es schon mal sein, dass wir ihr auf den Kopf zusagen, dass wir sie nicht mögen. In dieser Phase machen wir oft noch einen Unterschied zwischen unserem Partner und seiner Eigenschaft, die wir nicht mögen, damit er nicht denkt, wir würden ihn damit meinen. Wir wollen ja nicht, dass er geht, die unerwünschte Eigenschaft soll gehen! Wenn sie sich dann immer noch weigert, werden wir massiver. Wir greifen sie an. Dazu müssen wir natürlich in den Kampfmodus runterziehen, was unsere Intelligenz stark einschränkt. In diesem Zustand sind wir kaum noch in der Lage, einen Unterschied zwischen unserem Partner und der unerwünschten Eigenschaft zu machen. Wir greifen also nicht nur die Eigenschaft an, sondern auch unseren Partner. Auch hier gibt es Menschen, die handgreiflich werden, wenn der verbale Angriff alleine nicht genügt. Die meisten drohen jedoch allenfalls mit Gewalt, denn Gewalt in einer Beziehung lassen sich die wenigsten gefallen. Da Gewalt also ausgeschlossen wird (genau wie beim Vertreiben des Nebenbuhlers) wird an diesem Punkt der Vertreibungsaktion auf eine neue Taktik umgeschaltet. Man zeigt dem Partner, wie sehr man unter seiner unerwünschten Eigenschaft leidet, sodass er Motivation bekommt, sie selbst vertreiben zu wollen.

Fällt dir was auf?!? Wir machen überhaupt keinen Unterschied, ob wir jemanden oder etwas Unerwünschtes vertreiben wollen. Wir tun so, als wäre die unerwünschte Eigenschaft ein eigenständiges Lebewesen, das man durch Ablehnung und Aggressionen vertreiben kann. Und dann wundern wir uns, wieso unser Partner das persönlich nimmt und seine Liebe zu uns zurückzieht. Die Liebe hatten wir doch gar nicht abgelehnt! Wir wollten doch nur diese unerwünschte Eigenschaft loswerden. Darauf bezog sich doch unsere Ablehnung. Die Eigenschaft sollte gefälligst erkennen, dass sie nicht erwünscht ist und dadurch von selbst gehen. Das hat doch mit unserem Partner nichts zu tun!!!

Wenn wir die Hammy-Methode nutzen wollen, dann ist es sinnvoll, bei solchen Verhaltensweisen nicht um den heißen Brei herumzureden, sondern die Dinge direkt beim Namen nennen: Wie bescheuert ist das denn, negative Charaktereigenschaften bei sich selbst oder anderen Menschen vertreiben zu wollen? Es ist genau so bescheuert wie das Züchtigen einer Computermouse, wenn sie mal wieder nicht richtig funktioniert oder die Tatsache, dass wir gegen unseren platten Reifen treten, damit der sich diese Frechheit nie wieder erlaubt. Genauso bescheuert ist es auch, überschüssigen Pfunde, Geldsorgen, Probleme, schlechten Gefühle, Krankheiten, unangenehme Tätigkeiten oder allgemein sein Unglück loswerden zu wollen und deshalb in den Kampfmodus runter zu ziehen. Das alles sind einfach keine eigenständigen Lebewesen, die wir mit Ablehnung vertreiben oder in die Flucht schlagen könnten. Daher ist es in Wirklichkeit einfach nur bescheuert, genau dies zu versuchen!

Merkst du, wie dein Unterbewusstsein auf diese Beurteilung reagiert, wenn du dich tatsächlich darauf einlässt? Es kommt Motivation auf, an diesem Unsinn etwas ändern zu wollen. Die Erkenntnis, dass man etwas völlig Bescheuertes tut, kann also wirklich sehr heilsam sein.

Ich hoffe, du beurteilst meine Worte nicht als Angriff auf deine persönliche Intelligenz. Ich schreibe dies alles bestimmt nicht, um mich über dich lustig zu machen. Wir sitzen hier alle im gleichen Boot. 6,5 Milliarden Menschen auf dieser Welt machen den gleichen Unsinn, wenn es darum geht, etwas Unerwünschtes loswerden zu wollen. Dabei nehme ich mich selbst nicht aus! Doch wenn man erst einmal kapiert hat, wie unglaublich bescheuert das in Wirklichkeit ist, hört man früher oder später damit auf. Das geht gar nicht anders. Entscheide also selbst, ob du dich auf diese Erkenntnis einlassen willst oder nicht. Ich kann nur sagen, dass die Hammy-Methode im Seminar wahre Wunder wirkt.

Wenn du es also ernsthaft damit versuchen möchtest, dann mach dir unmissverständlich klar, dass es tatsächlich wahr ist. Du verhältst dich komplett bescheuert, wenn du etwas Negatives loswerden willst. Und nur, weil 6,5 Milliarden Menschen genauso bescheuert sind, heißt das nicht, dass dies weniger peinlich ist! Nebenbei gesagt: Diese 6,5 Milliarden wissen nicht, dass sie sich bescheuert verhalten. Sie haben es einfach noch nicht gemerkt, daher verhalten sich auch die intelligentesten Menschen auf dieser Welt völlig bescheuert, wenn es darum geht, etwas Unerwünschtes loswerden zu wollen.

Doch du und ich wissen es jetzt! Wir können den Unwissenheitsbonus nicht mehr für uns beanspruchen. Wenn wir uns trotz besserem Wissen weiterhin so bescheuert verhalten, sind wir in Wirklichkeit die Bescheuertsten von allen! Wenn du wirklich etwas daran ändern möchtest, dann mach dir bewusst, dass ich hier nicht übertreibe. Es ist wirklich wahr! Dabei könnten wir mit diesem Wissen im Hintergrund zu den schlausten Menschen gehören, die auf dieser Welt herumlaufen und alle vermeintlichen Intelligenzbestien in den Schatten stellen. Wir wären dann zwar eine schlaue Minderheit, aber wäre es wirklich so schlimm, zu den ganz wenigen Menschen zu gehören, die es richtig machen? Zu dieser Minderheit gehören wir doch gerne, oder?

Wenn es dir schwer fällt zu glauben, dass tatsächlich alle Menschen auf dieser Welt so bescheuert sein sollen, wenn es ums Loswerden von etwas Negativem geht, dann schau dir die Menschen in deiner Umgebung oder im Fernsehen mal genauer an. Du wirst überall das gleiche Bild vorfinden. Alle Menschen lehnen ihre schlechten Gefühle ab, damit sie weggehen, sie lehnen aus dem gleichen Grund ihre Krankheiten ab, die Speckröllchen unter Pullover, das Soll auf ihrem Konto, usw. usw. Und wenn ihnen dieser Unsinn bewusst wird, kann es sogar sein, dass sie ihre Ablehnungsgefühle ablehnen! Manche sind dann sogar wütend, weil sie wütend sind!

Doch funktionieren tut dieser Ablehnungsunsinn nie, was seltsamerweise keiner zu merken scheint. Das Unerwünschte verschwindet nicht, egal, wie sehr wir es ablehnen. Doch wenn es nur nicht funktionieren würde, wäre die Welt ja noch halbwegs in Ordnung. Dann könnte man über diesen Blödsinn einfach lachen. Doch in Wirklichkeit hat dieser Unsinn sehr gravierende Nachteile. Wann immer wir in den Kampfmodus runter ziehen, um etwas Lebloses in die Flucht zu schlagen, schädigen wir massiv unsere Gesundheit, machen uns unglücklich, sorgen für eine Unglück bringende Realitätsgestaltung, nehmen eine negative Wirkung auf andere Menschen an, reduzieren unsere geistige Leistungsfähigkeit auf ein Minimum und berauben uns selbst unserer Vitalität und zerstören sogar letztendlich unsere eigene Lebensgrundlage.

Wir Menschen sind ist also wirklich bescheuert. Anders kann man das einfach nicht benenne, wenn wir wirklich ehrlich zu uns selbst sind. Doch wir könnten das ganz leicht ändern! Wir könnten mit dem Wissen, das ich hier behandle, einen Quantensprung in der Evolution des Bewusstseins machen. Es könnte sich wirklich viel ändern auf diesem Planeten, wenn wir alle erkennen würden, wie bescheuert das ist, was wir jeden Tag tun. Ich hoffe manchmal ernsthaft, dass noch keine Außerirdischen hier sind um nachzuschauen, ob es hier intelligentes Leben gibt. Sie würden sicherlich ganz schnell wieder weiterfliegen.

Wir haben vor einigen Jahren mal eine interne Studie mit unseren Campteilnehmern durchgeführt um herauszufinden, wie häufig wir diesen Unsinn pro Tag tatsächlich starten. Das Ergebnis war schockierend: Im Durchschnitt kamen wir auf über 100 unsinnige Vertreibungsaktionen pro Tag! Und das war nur die Spitze des Eisbergs!

Marc Twain sagte einmal: Ich hatte in meinem Leben sehr viele Probleme. Doch zum Glück sind die wenigsten davon tatsächlich eingetreten. Marc Twain ist nicht der Einzige, dem es so geht. Die meisten Probleme in unserem Leben haben wir nur in unserer Fantasie, die wir in unerwünschte Zukunftsszenarien schweifen lassen.

Wenn wir also nicht gerade etwas Unerwünschtes vertreiben wollen, dann wollen wir etwas Unerwünschtes in der Zukunft vermeiden. Das Problem ist, dass unser Emotionalgehirn weder Zukunft noch Fantasie kennt. Wir haben immer noch das gleiche Emotionalgehirn wie die ersten Reptilien, die unsere Welt besiedelten. Deren Intelligenz reichte nicht aus, um sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Sie lebten permanent im Hier und Jetzt. Und in der Tat haben wir sehr viel weniger Probleme, wenn wir das auch versuchen. Wir lehnen dann nur ca. 100 Mal am Tag etwas in der Gegenwart ab, lassen die Zukunft jedoch in Ruhe. Gleichzeitig verschenken wir jedoch auch Chancen, wenn wir nicht an die Zukunft denken dürfen. Das Leben im Hier und Jetzt ist also eher eine Notlösung. Aber es ist schon einmal besser, als ständig etwas Unerwünschtes in der Zukunft vertreiben zu wollen.

Unser Emotionalgehirn kennt also nur die Gegenwart. Es reagiert daher auf unsere Vorstellungen genau so, wie es auch auf die Realität in der Gegenwart reagieren würde. Wer hat sich nicht schon einmal ausgemalt, was der Partner gerade Unartiges tut, während er unterwegs ist?! Schau dir mal an, welche Gefühle dir dein Emotionalgehirn macht, wenn du dieser Vorstellung nachgehst. Du hast genau die gleichen Gefühle, als würde es jetzt gerade wirklich geschehen und als könntest du den Nebenbuhler gewaltsam vertreiben. Für diese Vertreibungsaktion macht dich dein Emotionalgehirn aggressiv und wütend, denn das ist der passende Funktionsmodus zum Vertreiben eines Nebenbuhlers. Und wenn dein Partner dann nach Hause kommt, wird er ignoriert, abgelehnt, aggressiv angegriffen oder du zeigst ihm, wie sehr er dich verletzt hat und wie sehr du darunter leidest. Dabei hat er überhaupt nichts getan! Für deinen emotionalen Modus war alleine deine Fantasievorstellung verantwortlich.

Wir können uns in unserer Fantasie pausenlos unerwünschte Ereignisse oder Umstände ausmahlen. Die meisten Menschen tun das auch und vervielfachen auf diese Weise die unsinnigen Vertreibungsaktionen, die sie ihrem Emotionalgehirn auferlegen. Es ist daher nicht wirklich verwunderlich, wieso die meisten Menschen gerade einmal 30 Minuten tatsächliches Glück pro Tag erleben. Genau betrachtet ist es sogar ein Wunder, dass sie überhaupt auf 30 Minuten kommen! Sie ziehen jeden Tag mehrere hundert Mal in unsinnige emotionale Funktionsmodi runter. Da bleibt einfach kaum Zeit für Glücksgefühle!

Ich muss zugeben, dass ich echt aufpassen muss, dass ich hier nicht in die gleiche unsinnige Vorgehensweise reinrutsche. Ich könnte manchmal echt schreien, wenn ich tagtäglich mit ansehen muss, wie Menschen sich selbst und ihren Kindern oder auch anderen Menschen das Leben unerträglich machen. Es tut weh, das jeden Tag überall in der Welt sehen zu müssen, und nur so wenig dafür tun zu können, dass sich etwas ändert.

Bis vor kurzem hatte ich noch gehofft, das Motivationsdesign über meine Bücher und meine Kursbeiträge einer sehr großen Menge an Menschen beibringen zu können, damit dieser Unsinn endlich aufhört. Es ist so unglaublich schön, wie Menschen miteinander und mit sich selbst und der Welt umgehen, wenn sie sich die richtigen Motivationen designen. Doch offensichtlich muss ich diesbezüglich noch eine ganze Weile kleinere Brötchen backen. Die meisten Menschen können sehr schnell erkennen, dass sie sich bescheuert verhalten und damit dieses Verhalten abstellen, was ja schon einmal eine wertvolle Sache ist. Eine wirklich intelligente Motivation zu designen, die dann an die Stelle der alten bescheuerten tritt, ist jedoch leider nicht ganz so einfach, wie ich bislang dachte, das musste ich mir nach den ersten Positiv Fühlen Seminaren eingestehen. Das Motivationsdesign ist leider zu kompliziert, um es alleine über den Schriftweg vermitteln zu können. Kompliziert ist eigentlich das falsche Wort. Wenn man gelernt hat, in motivierenden Aufgaben zu denken, schüttelt man die richtigen Motivationen ganz locker aus dem Ärmel. Es ist also nicht wirklich schwierig oder kompliziert, es ist nur neu. Und offensichtlich ein wenig zu neu, als dass man es auf Anhieb richtig verstehen könnte.

Die meisten Menschen denken leider immer noch in Problemen, die ihr Emotionalgehirn dann sofort wieder als unerwünschte Wesen auffasst und dementsprechend unsinnig reagiert. Einige wenige haben gelernt, in Zielen zu denken, was zwar schon viel besser, aber noch lange nicht wirklich gut ist. Auch hier versteht das Emotionalgehirn viele Ziele völlig falsch und sorgt so für falsche Funktionsmodi. Ein Beispiel für falsch verstandene Ziele ist beispielsweise unser Sicherheitsmotiv. Es führt geradewegs in einen bescheuerten Funktionsmodus, indem wir nach wilden Tieren Ausschau halten, die uns gefährlich werden könnten. Weiterhin beinhalten viele Ziele viel zu viel Notwendigkeit, Mangel oder auch Machtlosigkeit.

Das Denken in Problemen und in Zielen führt also nicht wirklich zu anhaltendem Glück. Daher ist es nicht verwunderlich, dass noch kein einziger Mensch auf dieser Welt über die Kontrolle seiner Lebensumstände zu einem dauerhaft glücklichen Leben gefunden hat. Sobald wir unerwünschte Lebensumstände loswerden oder vermeiden wollen, bringt uns unser Emotionalgehirn in einen sinnlosen und nachteiligen emotionalen Modus, in dem wir uns unglücklich fühlen und unseren Erfolg sabotieren. Das gleiche gilt für erwünschte Lebensumstände, die wir erhalten oder erreichen wollen. Auch hier finden wir uns ruckzuck im Gefahrenvermeidungsmodus wieder. Dieser Weg zum Glück kann aus neurologischen Gründen einfach nicht funktionieren.

Methoden und Techniken, mit denen wir unser Glück aufpolieren wollen, können hier auch nur sehr begrenzt dagegen halten. Menschen, die solche Methoden gelernt haben, sind zwar etwas glücklicher als Otto Normalverbraucher, aber dauerhaftes Glück hat auch von denen noch keiner gefunden. Ganz egal, wie seine Methode auch heißen mag und ganz egal, wie effektiv sie sein mag. Hier nehme ich das Positive Fühlen nicht aus. Erst im Verbund mit dem Motivationsdesign kann das Positive Fühlen zu dauerhaftem Glück führen.

Egal wie gut eine Technik oder Methode auch sein mag, sie ist nie effektiv genug, um damit das Emotionalgehirn davon abzuhalten, ständig in die falschen Funktionsmodi runter zu ziehen, weil wir etwas Unerwünschtes loswerden oder vermeiden wollen. Es ist sehr wichtig, sich dies einmal wirklich einzugestehen, denn sonst hat man einfach keine Chance auf ein wirklich glückliches Leben, da man vom falschen Weg niemals ablassen wird. Man probiert dann ständig neue Maßnahmen aus und rennt von einem Seminar zum nächsten, weil es wieder nur für ein paar Wochen funktioniert hat.

Die meisten Menschen lernen jedoch erst gar keine Glücksmethoden. Sie versuchen, ihr Glück über ihre Lebensumstände zu finden. Unsere gesamte westliche Welt ist damit auf einem Weg zum Glück, der noch nie funktioniert hat und auch nie funktionieren wird, da er nicht funktionieren kann. Noch kein einziger Mensch hat seit Anbeginn aller Zeit dauerhaftes Glück durch die Kontrolle seiner Lebensumstände gefunden. Kein einziger!!! Und dennoch versuchen es alle weiter auf diesem unsinnigen Weg, und das seit Jahrtausenden! Jetzt, nachdem wir das alles wissen, trotzdem noch damit weiter zu machen, ist, um es mit unserer Hammy-Methode auszudrücken, in höchstem Maße bescheuert!

Da unser alter Weg nicht funktionieren kann, glauben viele Menschen sogar, dass dauerhaftes Glück gar nicht möglich ist. Kann man es ihnen verdenken, wenn sie ihr gesamtes Leben lang niemanden finden, der dieses Ziel tatsächlich erreicht hat?! Und dennoch gab und gibt es diese Menschen. Sie sind nur sehr selten. Sie gehen in der Regel einen sehr einsamen Weg, sodass man ihnen nur sehr selten begegnen kann. Sie versuchen nicht, das Glück über die Kontrolle ihrer Lebensumstände zu finden. Sie suchen das Glück in ihrem Inneren und versuchen, sich unabhängig von ihren Lebensumständen zu machen. Dieser Weg ist sehr steinig und hart. Er ist so hart, dass ihn nur sehr wenige Menschen konsequent gehen. Sie sitzen dann irgendwo in der Wüste oder in einer Höhle und meditieren sich 40 Jahre lang die Birne weich. Sorry, wenn ich das so krass ausdrücke, denn dieser Weg muss einfach nicht so steinig sein.

Die Wege zum inneren Glück sind über die Jahrtausende immer einfacher geworden. Auch haben die Menschen immer mehr erkannt, worauf es tatsächlich ankommt. So wissen wir heute z.B., dass wir nicht vollständig unabhängig von unseren Lebensumständen sind. Menschen, die nichts zu essen haben und kein Dach über dem Kopf und in deren Heimat Krieg und Gewalt herrscht, können nicht dauerhaft glücklich sein. Insofern sind wir von unseren Lebensumständen tatsächlich abhängig. Doch wir sind längst nicht so abhängig davon, wie die meisten Menschen in unserer Kultur glauben. Diese Abhängigkeit gilt nur bis zur Erfüllung unserer sieben Grundmotive. Alles, was über diese Erfüllung hinausgeht, macht uns nachweislich nicht glücklicher, das konnte die Glücksforschung mit unzähligen Studien stichhaltig beweisen.

Ich denke es ist sinnvoll, vor diesen Tatsachen nicht die Augen zu verschließen, wenn man tatsächlich glücklich werden möchte, auch wenn einem diese Fakten vielleicht nicht gefallen, weil man sein gesamtes Leben schon in dieser falschen Richtung unterwegs ist. Sich auf einem Weg weiter zu verausgaben, der ganz sicher nicht zum Ziel führen wird, nur weil man diesen Weg schon so lange gegangen ist, wäre einfach wieder einmal komplett bescheuert. Je früher man eine Richtungskorrektur vornimmt, desto länger wird man noch etwas von seinem Glück haben.

Die Verbesserung unserer Lebensumstände über die sieben Grundmotive hinaus führt also nicht zu einem glücklichen Leben. Unsere Lebensumstände in der richtigen Art und Weise verbessern zu wollen, jedoch schon! Auch das konnte die Glücksforschung sehr aufschlussreich belegen. Was Menschen in erster Linie glücklich macht, sind sinnvolle und motivierende Aufgaben. Dabei ist es egal, ob es um berufliche oder private Aufgaben geht. Man muss sich zur Erfüllung dieser Aufgaben nur fähig fühlen, das macht gute Motivationen aus. Und es müssen Aufgaben sein, zu deren Erfüllung ein glücklicher Funktionsmodus am sinnvollsten ist. Unser Emotionalgehirn bringt uns immer in den sinnvollsten Modus. Das ist sein Job. Geben wir ihm gute und motivierende Aufgaben, macht es uns glücklich.

Es kommt also nicht auf das Erreichen der Lebensumstände an, sondern auf die Art und Weise, wie wir diese Lebensumstände erreichen wollen. Es kommt also nicht darauf an, was wir erreichen sondern darauf, was wir wollen! Oder mit anderen Worten ausgedrückt: „Der Weg ist das Ziel!“

Ich vermute, dass es dir an dieser Stelle genauso die Hirnwindungen verdreht wie das auch bei meinen Seminarteilnehmern passiert. Ich hatte die Umstellung auf motivationsorientiertes Denken für sehr viel einfacher gehalten. Ich bin da über die Jahre irgendwie reingewachsen ohne es selbst richtig zu bemerken, daher fällt es mir heute sehr leicht, für alle Probleme und Ziele gute Motivationen aus dem Ärmel zu schütteln, die das Emotionalgehirn in einen glücklichen und motivierten Funktionsmodus bringen.

In den letzten Positiv Fühlen Seminaren musste ich wie gesagt feststellen, dass das Motivationsdesign für meine Teilnehmer eine sehr neue Denkweise darstellt. Es wurde mir so richtig bewusst, als Wiederholer des Seminars mich überaus begeistert anstrahlten und mir dann erklärten, wie viel klarer das Motivationsdesign beim zweiten Mal für sie geworden war und sie die Sensationalität der Methode erst jetzt so richtig in ihrer vollständigen Bedeutung erfassen könnten. (Wiederholer erhalten übrigens 50% Rabatt.) Ich freute mich auf der einen Seite mit diesen Teilnehmern, auf der anderen Seite war es jedoch für mich auch ein Schlag in die Magengrube.

Ich hatte gehofft, das Motivationsdesign auf dem Schriftweg einer wirklich großen Anzahl an Menschen näher bringen zu können. Dazu wollte ich meine Kursbeiträge verwenden und die Fortsetzung von Robin schreiben. Dadurch hätte ich Millionen, vielleicht sogar Milliarden erreichen können, da sich Sensationen auf dieser Welt schnell herumsprechen. Und dass alle Welt komplett bescheuert unterwegs ist, ist zweifellos eine Sensation. Durch die Motivation, zu den wenigen schlauen Menschen gehören zu wollen, die es tatsächlich richtig machen, hätte diese Welt in ein paar Jahren schon auf einem ganz anderen Niveau sein können. Wenn ich das Motivationsdesign über den Schriftweg hätte vermitteln können!

Doch wie es aussieht, erfordert das Erlernen dieser neuen Denkweise persönliche Anleitung und betreute Übungen. Das finde ich sehr schade, denn dadurch kann ich gerade einmal ein paar Tausend Menschen erreichen, die in mein Seminar kommen, was im Hinblick auf die vielen Milliarden Menschen auf dieser Welt, die sich weiterhin völlig bescheuert verhalten werden, wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkt.

Ich habe über 30 Jahre nach einer Antwort auf die Frage gesucht, wie die gesamte Menschheit zur Liebe und zum Glück finden kann. Nun habe ich diese Antwort gefunden und kann sie nur ein paar Tausend Seminarteilnehmern anbieten, da die meisten Menschen immer noch davon Abstand nehmen, in ein Seminar zu gehen, um dort etwas über das Glück zu lernen. Bücher lesen ist okay, aber gleich ein Seminar für 200 Euro?! Es nützt nichts, vor dieser Tatsache die Augen verschließen zu wollen. Mit Ignoranz und Realitätsflucht kann man keine positive Realitätsgestaltung betreiben. Es ist wie es ist und daraus muss man das Beste machen.

Mit der Zeit wird sich das Motivationsdesign herumsprechen, da bin ich mir sicher. Ich bete bereits jeden Abend vor dem Schlafengehen darum, dass der liebe Gott mir Geduld schenken möge. (Und zwar so schnell wie möglich!) Es wird Seminarteilnehmer geben, die ihre neue Denkweise an andere Menschen weiter geben wollen. Gemeinsam mit diesen großen Seelen werden wir eine Glückswelle über die Welt rollen lassen und das Motivationsdesign und das Positive Fühlen bekannt machen. Das ist eine Aufgabe, die ohnehin sehr viel mehr Spaß macht, als Jahre lang alleine vor dem PC zu sitzen und Texte zu verfassen.

Ich habe also wieder einmal eine neue Aufgabe gefunden, zu der ich mich fähig fühle und zu deren Erfüllung mich mein Emotionalgehirn in einen glücklichen Funktionsmodus bringt. Im Seminar kann ich das Motivationsdesign vermitteln, dazu bin ich fähig und dort macht es mir auch am meisten Spaß. Gemeinsam mit meinen Seminarteilnehmern werde ich das Motivationsdesign bekannt machen und so früher oder später einen Quantensprung des Bewusstseins auf dieser Welt auslösen. Ich freue mich daher über jeden einzelnen, der zu mir ins Seminar kommt.                                                                  Wenn du an meinem Seminar nicht teilnehmen kannst oder willst, dann möchte ich dir abschließend noch einmal ans Herz legen, dir mit der Hammy-Methode wenigstens die bescheuerten Verhaltens- und Denkweise abzugewöhnen, wenn es darum geht, etwas Unerwünschtes loswerden oder vermeiden zu wollen. Das ist schon mal die halbe Miete und kann einen gigantischen Schritt nach vorne bedeuten.

Und falls du noch mit deinem inneren Schweinehund zu kämpfen hast, möchte ich dir ebenfalls die Hammy-Methode empfehlen. Mach dir klar, dass es komplett bescheuert wäre, nichts zu tun, nach allem, was du jetzt bereits weißt. Du könntest zu den schlausten Menschen gehören, die auf diesem Planeten herumlaufen. Du musst es einfach nur tun!

In diesem Sinne wünsche dir viel Erfolg, alles Liebe und eine wunderschöne Zeit.


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