Beratungsstelle
Wege zum Glück
Wissenwertes 1
Wissenwertes 2
Projekte
Veranstaltungen
Netzwerke
Links
Kontakt
Positives Fühlen und Qi

Positives Fühlen und Qi

Vor einiger Zeit hatte ich das Thema Orgasmus beim Positiven Fühlen angesprochen. Mittlerweile ist klar geworden, dass dieses Phänomen nichts damit zu tun hat, mit welcher genauen Technik das Positive Fühlen angewendet wird. Es scheint vielmehr eine energetische Wirkung zu sein.

Zu dieser Auffassung kam ich durch Einbeziehung mehrere anderer körperlicher und geistiger Phänomene, die im Zusammenhang mit dem Positiven Fühlen häufig auftreten und für die ich eine übereinstimmende Erklärung suchte.

Zum Beispiel berichten viele Menschen von sehr schnellen oder sogar spontanen Gesundungen bei Erkältungsinfekten, schnellen Wundheilungen oder Schmerzlinderungen, die eindeutig im Zusammenhang mit dem Positiven Fühlen stehen. Offenbar regt das Positive Fühlen die körperlichen Selbstheilungskräfte stark an.

Da ich mich in den vergangenen Jahren ein wenig mit Chinesischer Medizin beschäftigt hatte, erinnerten diese Phänomene mich jedes Mal an die Wirkung von Akupunktur, bei der es um die Regulierung des Qi geht. 

Das Konzept des Qi als universelle, vitale Energie oder Lebenskraft und als alles durchdringenden kosmischen Geist entstammt der daoistischen Weltanschauung und stellt die Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin dar, deren Ziel es ist, das Qi wieder zum fließen zu bringen indem das gesunde Verhältnis zwischen Yin-Qi und Yang-Qi wieder hergestellt wird.

Das Konzept des Qi beschränkt sich jedoch nicht nur auf den asiatischen Raum. Es kommt in vielen anderen Kulturen auf eine sehr ähnliche Weise vor. In Indien nennt man es Prana, in Polynesien Mana, in der arabischen Welt Baraka, Wilhelm Reich nannte es Orgon und Mikao Usui Reiki, um nur einige Bezeichnungen zu benennen. Die Mehrheit der Menschheit sieht das Konzept des Qi als Wahrheit an. Das ist den meisten Menschen aus unserem Kulturkreis nicht bewusst, aber wir sind mit unserer rein biomechanischen Sichtweise des Körpers tatsächlich die Minderheit auf diesem Planeten!

Mit unserer westlichen Wissenschaft kann die Existenz des Qi bis heute nicht nachgewiesen werden. Was bleibt, sind die Phänomene, die durch die Beeinflussung des Qi ausgelöst werden können. Und hier ist unbestritten, dass die Chinesische Medizin unserer westlichen Medizin in ihrer Effektivität in keiner Weise nachsteht. In einigen Bereichen wirkt die westliche Medizin besser und in anderen Bereichen die Beeinfluss des Qi. Beide Systeme sind im Schnitt jedoch in etwa gleichwertig.

Auch, wenn die Wissenschaft sich schwer tut, die Effekte dieser Energiearbeit zu erklären, so sind sie dennoch nicht wegzudiskutieren. Und doch fällt es wissenschaftlich denkenden Menschen in der Regel schwer, die Existenz einer universellen Lebensenergie oder eines alles durchdringenden kosmischen Geistes als Realität zu akzeptieren.

Ich weiß nicht, ob das Konzept des Qi tatsächlich der Wahrheit entspricht. Ebenso wenig weiß ich, ob das biomechanische Konzept der westlichen Medizin der Wahrheit entspricht. Ich weiß nur, dass beide Konzepte positive Resultate hervorbringen können und sich damit als offensichtlich nützlich erwiesen haben.

Als Entwickler innovativer Konzepte halte ich mich immer an das Kriterium der Nützlichkeit. Es ist mir also egal, ob es der Wahrheit entspricht, dass man Yin und Yang in ein ausgewogenes Verhältnis bringen sollte. Tatsache ist, wenn man das tut, hat es sehr positive körperliche, geistige und emotionale Auswirkungen. Also tue ich es! Auch wenn es diese Wirkungen aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich nicht geben sollte. Es gibt sie halt, und das ist für mich entscheidend.

Genauso sehe ich das auch mit der daoistischen Weltanschauung, wonach vor Beginn des Universums nur das Qi existierte. Es gab jedoch noch keine Trennung zwischen Yin-Qi und Yang-Qi. Beide waren noch im Yuangi vereint. Ich halte diese Anschauung wie gesagt nicht für die unumstößliche Wahrheit. Überaus interessant finde ich jedoch die unglaublichen Parallelen zum Positiven Fühlen!

In der daoistischen Schöpfungsgeschichte heißt es, das Qi habe sich in Yin und Yang aufgeteilt, wobei die Yang-Qi-Komponente aufgestiegen ist, sich ausdehnte, dabei leicht, weit, warm und hell wurde und dadurch den Himmel erschuf. Das Yin-Qi sank jedoch ab, komprimierte sich wurde dabei schwer, fest und dunkel und schuf die Erde.

Fällt dir was auf?! Das ist die exakte Beschreibung der Körperempfindungen beim Positiven Fühlen. Und wieder weiß ich nicht, ob meine daraus folgende Schlussfolgerung der unumstößlichen Wahrheit entspricht, aber in mir erwecken diese Parallelen den Eindruck, dass wir mit dem Positiven Fühlen auf unmittelbarem Weg das Qi in seinem Ursprung harmonisieren.

Die Harmonie zwischen Yin und Yang erklärt aus Sicht der Chinesischen Medizin sowohl das überaus schöne seelische Wohlgefühl, das beim geübten Anwender des Positiven Fühlens entsteht, als auch all die körperlichen Wirkungen wie Schmerzlinderung, Steigerung der Selbstheilungskräfte, Orgasmen usw.

Es erklärt auch die körperlichen Phänomene, die auftreten können, wenn man zu stark runter zieht, wovor ich aus gegebenem Anlass an dieser Stelle ausdrücklich warnen möchte! Im letzten Seminar in Köln mussten wir den Notarzt rufen, weil ein Teilnehmer zu stark runter gezogen hatte.

Er stellte fest, dass die Wirkungen des Positiven Fühlens beim gemeinsamen Üben im Seminar 10 Mal stärker waren als durch das alleinige Üben mit dem Buch. Ich hatte dies in meinen Kursbeiträgen ja schon mehrfach erwähnt. Das war keine Werbeaussage! Es ist wirklich so. Er war also überaus beeindruckt von den glücklichen und wohltuenden Empfindungen, die er mit dem Hochziehen auslösen konnte. Noch mehr beeindruckten ihn jedoch die Gefühle beim Runterziehen, denn das gelang ihm zunächst noch viel intensiver als das Hochziehen.

Dann dachte er einen verhängnisvollen Gedanken: „Mal sehen, wie weit ich meine Energie noch absinken lassen kann?!“ Und er ließ sie absinken! Und zwar so sehr, dass sein Kreislauf versagte, er das Bewusstsein verlor und ohnmächtig vom Stuhl fiel. Als der Notarzt nach 10 Minuten eintraf, war alles schon wieder in bester Ordnung, denn er hatte in der Zwischenzeit sein Bewusstsein wieder erlangt und danach natürlich sofort wieder hochgezogen.

Bitte nicht nachmachen!!! Es ist zwar letztendlich nichts Schlimmes passiert, aber ich weiß nicht, ob das in jedem Fall so glimpflich abläuft.

Die meisten meiner Leser kennen mich nicht persönlich. Daher gehen vermutlich einige davon aus, dass ich zu den Leuten gehöre, die gerne mal ein wenig übertreiben, wenn es um die Effektivität ihrer Methoden geht. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich dies nicht tue. Alle, die dies wiederum als Werbeaussage auffassen wollen, bitte ich, wenigstens aus Sicherheitsgründen davon auszugehen, dass ich vielleicht doch die Wahrheit sagen könnte. Also bitte nicht so weit runterziehen!

Als ich vor nunmehr 30 Jahren meine Hypnose-Ausbildung absolvierte, brachte man mir einige sehr bedeutende Regeln über die Wirkungsweise von bildhaften und kinesthetischen Vorstellungen bei. Bewusste Phantasie-Vorstellungen lösen eine Wirkung im Unterbewusstsein aus. Sorgt man jedoch dafür, dass eine Vorstellung als Wahrheit und nicht als Phantasie empfunden wird, so steigert das die Wirkung der Vorstellung um ein Vielfaches – zum Teil sogar bis zum Fünfzigfachen!  

Ich vermute, dass viele meiner Leser die Wirkungsweise des Positiven Fühlens auf das Qi genau wie ich als „eventuelle Wahrheit“ ansehen. Und da es sich beim Positiven Fühlen um kinesthetische Vorstellungen handelt, ist zu erwarten, dass die Annahme dieser eventuellen Wahrheit alleine schon die Effektivität des Hoch- und Runterziehens um ein Vielfaches verstärken könnte.

Ich möchte dich deshalb bitten, ab sofort aus Sicherheitsgründen noch respektvoller und vorsichtiger an das Hoch- und Runterziehen heran zu gehen. Es könnte jetzt plötzlich sehr viel stärker wirken.

Es gibt ein Maß an Positivem Fühlen, bei dem Yin und Yang in ihrem vollkommenen Gleichgewicht sind. Im Seminar erreichen 95 Prozent der Teilnehmer dieses Maß bereits am ersten Seminartag. Es ist sehr leicht zu erspüren. Sobald man weit genug hochgezogen hat, stellt sich ein überaus schönes seelisches Wohlgefühl ein, das man aus wenigen superschönen Momenten des Lebens kennt. Das ist das Maß, das wir im Alltag versuchen, permanent aufrecht zu halten. Man ist dabei im Einklang zwischen irdischer und geistiger Welt.

Zieht man noch weiter hoch, verliert man vorübergehend die Wahrnehmung für die irdische Welt und begibt sich in den Bereich der spirituellen Erfahrungen. Ich vermute, dass es den meisten meiner Lesern ohne persönliche Anleitung im Seminar nicht gelingen wird, in diesen Bereich der Effektivität vorzudringen. Dennoch kann ich es nicht ausschließen. Daher möchte ich ein paar Worte dazu sagen.

Wenn du zu den Menschen gehörst, die diese Effektivität tatsächlich erreichen, dann möchte ich dir empfehlen, nur im Liegen so weit hochzuziehen. Nicht, weil der Kreislauf beim Hochziehen versagt oder ähnliches, das passiert nur beim Runterziehen, sondern weil du vorübergehend die Orientierung in Raum und Zeit verlieren könntest.

Beim Runterziehen wird die Lebensenergie im Körper so schwach, dass der Körper mit einer Ohnmacht die Notbremse zieht. Beim Hochziehen wird sie jedoch so stark, dass sich das Bewusstsein ausdehnt. Man wird das Universum oder das Kosmische Bewusstsein, oder man wird die Liebe. Diese Erfahrungen lassen sich mit Worten nur sehr schwer oder gar nicht beschreiben, daher möchte ich das an dieser Stelle auch gar nicht versuchen. In aller Regel dauern diese Bewusstseinszustände nur wenige Minuten an. Es können jedoch auch mal ein, zwei Stunden werden. Also ausreichend Zeit einplanen, wenn du so etwas vorhast und hinlegen!!!

Es ist übrigens nicht das Ziel des Positiv Fühlen Seminars, diese spirituellen Sphären des Positiven Fühlens zu eröffnen. Das kann nach dem Seminar jeder für sich alleine tun, wenn er möchte. Wir konzentrieren uns im Seminar auf das vollständige Gleichgewicht zwischen Yin und Yang und damit auf das seelische Wohlgefühl, das auch im Alltag permanent aufrecht gehalten werden kann. Das Ziel lautet also nach wie vor: permanentes Glück.

Manche Menschen sind der Meinung, dass der Mensch nicht dazu geschaffen ist, permanent glücklich zu sein. Das ist aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich richtig. Die gesamte neurologische Struktur unseres Gehirns verfolgt nicht das Ziel des dauerhaften Glücks. Es geht der Natur schlicht und ergreifend ums Überleben. Glück ist dabei nur sein Werkzeug. 

Doch nur, weil das Gehirn nicht dazu geschaffen wurde, uns permanent glücklich zu machen, heißt das nicht, dass wir es nicht können! Die Natur hat uns auch nicht dazu geschaffen, fliegen zu können oder mit 130 km/h über die Autobahn zu rollen. Wenn sie uns dazu geschaffen hätte, dann hätten wir Flügel statt Arme und Räder statt Beinen. Dennoch sind wir mit unserer Intelligenz in der Lage, Flugzeuge und Autos zu bauen. Und genauso sind wir mit unserer Intelligenz in der Lage, unser Gehirn so zu benutzen, dass wir uns permanent glücklich fühlen. Es passiert nur nicht von alleine. Wir müssen es schon tun, genauso wie wir auch unsere Flugzeuge und Autos konstruieren und bauen müssen. Sie wachsen nicht auf Bäumen, genauso wenig wie das permanente Glück sich in uns einstellt, nur weil wir tolle Lebensumstände verwirklicht haben.

Die meisten Menschen habe große Schwierigkeiten, diese mittlerweile vielfach wissenschaftlich bestätigte Erkenntnis als Wahrheit zu akzeptieren: Unsere Lebensumstände können uns nicht permanent glücklich machen! Ebenso wenig wie unsere Lebenspartner oder der richtige Beruf. Es gibt nur einen Weg zum permanenten Glück und der heißt: Mach es selbst! Mach dich glücklich! Wenn du es nicht tust, wird es nicht getan. Du bist der Einzige, der es tun kann. Und die besten Werkzeuge dazu heißen für mich eindeutig Positives Fühlen und Motivationsdesign.

Wie ich in meinem ersten Kursbeitrag bereits erläutert hatte, erfordern beide Methoden eine regelmäßige Überwindung des inneren Schweinehundes. Das hört niemand gerne (vor allem nicht der innere Schweinehund), doch einen anderen Weg gibt es nicht. Dauerhaftes Glück muss man machen! Egal mit welchen Methoden. Ich für meinen Teil nehme dazu am liebsten die effektivsten Methoden, die es gibt. Das findet dann auch mein innerer Schweinehund gut, denn uneffektive Methoden wären natürlich Energieverschwendung.

Ich entscheide mich also zur Effektivität, wenn es ums Glücklichsein geht. Ich stelle meinem inneren Schweinehund jedoch niemals zur Diskussion, ob ich für mein Glück nun etwas tun soll oder nicht. Ich will glücklich sein. Diese Entscheidung ist längst getroffen. Und wenn es dazu nur den Weg gibt, dass ich mich selbst glücklich mache, dann will ich auch alles Nötige dazu tun.

Wie sieht es bei dir aus? Bist du wirklich bereit, die Verantwortung für dein Glück zu übernehmen? Bist du bereit, dich glücklich zu machen? Ich möchte dir empfehlen, über diese Frage intensiv nachzudenken. Bedenke dabei: Nichts und niemand auf dieser Welt kann diesen Job für dich übernehmen. Wenn du es nicht tust, wird es nicht getan!

Es geht also jetzt um einen ganz einfachen, aber absolut elementaren Entscheidungsprozess: Bist du bereit, die Aufgabe anzunehmen, dich glücklich zu machen? Oder willst du lieber weiter vergeblich darauf warten, dass jemand anderes oder deine Lebensumstände diese Aufgabe für dich erledigen?

Triff diese Entscheidung nicht leichtfertig, denn es ist die wichtigste Entscheidung deines Lebens. Wenn du willst, dass sie sich in deinem Leben auswirkt, dann triff sie aus ganzem Herzen und mit voller Inbrunst! Und tu es jeden Tag aufs Neue, wenn möglich sogar mehrmals am Tag, bis sie vollständig in alle Facetten deiner Persönlichkeit eingeflossen ist.

Schnapp dir also Robin und fang an zu üben. Zu Anfang mag es schwierig sein, das Positive Fühlen alleine mit dem Buch zu erlernen. Aber es ist möglich. Ich bekomme unzählige Emails, in denen mir meine Leser dies bestätigen. Erwarte jedoch keine Wunder. Es dauert in der Regel eine Weile bis die Effekte richtig stark werden. Aber auch hier bestätigen mir unzählige Menschen, dass das Positive Fühlen immer intensiver geworden ist, wenn sie es über einen längeren Zeitraum täglich trainiert haben. Einige davon sind seit fast 3 Jahren dabei und erleben immer noch eine Steigerung. Mir geht es übrigens ebenfalls so.

Gib also nicht auf, wenn es nicht gleich gelingt. Der häufigste Fehler, der beim Positiven Fühlen gemacht wird, besteht darin, dass man sich die Empfindungen von Leichtigkeit, Weite und Lebensenergie visuell vorstellt. Es geht jedoch nicht darum, diese Empfindungen zu „sehen“. Es geht darum, sie zu „spüren“. Fühle also die Leichtigkeit in deinem Körper, die dazu führt, dass dein Körper nach oben aufsteigen will und hochzieht. Fühle die Weite, die sich dadurch einstellt. Und fühle die Lebendigkeit in deinem Körper, die dadurch immer stärker wird.

Das einzige visuelle Element des Positiven Fühlens ist die Helligkeit. Die solltest du dir auch dann visuell in deinem Körper vorstellen. Alle anderen Elemente müssen wie gesagt gefühlt und nicht visuell vorgestellt werden.

Sei dir bei alledem bewusst, dass du damit einen direkten Einfluss auf dein Qi ausübst und gehe respektvoll und vorsichtig an die Sache heran, dann kann auch nichts schief gehen.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und alles Glück dieser Welt.

zurück


[Beratungsstelle] [Wege zum Glück] [Wissenwertes 1] [Wissenwertes 2] [Projekte] [Veranstaltungen] [Netzwerke] [Links] [Kontakt]